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Enormer Bedarf an seniorengerechtem Wohnraum PDF Drucken E-Mail

Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung hat dieser Tage den Forschungsbericht „Wohnungen im Alter – Marktprozesse und wohnungspolitischer Handlungsbedarf“ vorgestellt.

 

Die Zahl der 65-Jährigen wird danach bis 2030 auf rund 22,3 Millionen anwachsen. 25 % der Bundesbürger ist dann älter als 65  Jahre. Im gleichen Zeitraum steigt die Zahl der über 80-Jährigen von 4,1 Millionen auf 6,4 Millionen. Bis 2050 wird es etwa 10 Millionen über 80-Jährige geben. Für den Wohnungsbestand bedeutet das eine erhebliche Herausforderung, weil die Wohnungen an die geänderte Altersstruktur der Bevölkerung angepaßt werden müssen.

 

Die Autoren der Studie erwarten einen zusätzlichen Bedarf von circa 2,5 Millionen barrierefreien Wohnungen, bis 2020 wird sogar ein Bedarf von 3 Millionen Wohnungen erwartet. Das dafür errechnete Investitionsvolumen beträgt knapp 39 Milliarden Euro.  Niemand weiß allerdings derzeit, wie diese Investitionen gestemmt werden sollen, weil auch der Atomausstieg enorme Investitionen in den Gebäudebestand zur Reduzierung des Energiehungers der Gebäude erfordert. 

 

Seniorengerechter Wohnraum der KSG Siegen

 

Neben den baulichen Anforderungen an die Wohnungen aufgrund des demografischen Wandels steigen auch die Anforderungen an die Gestaltung eines barrierefreien Wohnumfeldes, an infrastrukturelle und soziale Angebote vor Ort, damit die Teilnahme der alten Menschen am Leben gewährleistet bleibt.

 

Die KSG trägt dieser Entwicklung mit ihrem Investitionsprogramm seit Jahren Rechnung. Heute verfügen wir bereits über einen altengerechten Wohnungsbestand von über 11 % des Gesamtbestandes, ein Ergebnis, das seinesgleichen sucht.


 
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