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Die Feuerwehr ist eine Hilfsorganisation mit der Aufgabe bei Bränden, Unfällen, Überschwemmungen und ähnlichen Ereignissen, Hilfe zu leisten, d. h., Menschen, Tiere und Sachwerte zu retten, zu schützen und zu bergen. Oberste Priorität hat dabei das Retten.
Diese Arbeit wird in Deutschland zum größten Teil von der Freiwilligen Feuerwehr geleistet. Eine Freiwillige Feuerwehr ist eine öffentliche Feuerwehr, die sich hauptsächlich aus ehrenamtlichen Mitgliedern, mitunter auch einigen hauptamtlichen Kräften (z. B. für den Rettungsdienst etc.) zusammensetzt. Die Feuerwehren sorgen ständig für ihre Einsatzbereitschaft, dazu werden u.a. Übungen abgehalten. Am 22.10.2011 rückten die Feuerwehren Geisweid und Solbach-Buchen zu ihrer alljährlichen Herbstübung in unsere Wohnanlage Eichenallee 21 aus.
Als Ausgangslage für die Übung wurde folgende Situation inszeniert: Unser vor Ort wohnender Hausmeister wird durch einen Mieter auf starken Brandgeruch im Kellerbereich aufmerksam gemacht. Nach Alarmierung der Feuerwehr begibt er sich auf einen Kontrollgang und wird seit dem vermisst. Beim Eintreffen der Feuerwehr ist starke Rauchentwicklung im Gebäude erkennbar , so dass der Rettungsweg für die Bewohner über das Treppenhaus nicht zu nutzen ist. Ebenso sind die Wohnungen, die direkt über dem Kellerbereich liegen, durch den fortgeschrittenen Kellerbrand stark verraucht (durch angenommene bauliche Mängel). Die in diesen Wohnungen anwesenden Mieter haben sich auf die Balkone retten können.
Nach Erkundung der Einsatzlage durch den Einsatzleiter der Feuerwehr, machen sich zwei Atemschutztrupps auf die Suche nach dem vermissten Hausmeister im Kellerbereich, gleichzeitig wird mit der Brandbekämpfung begonnen. Aufgrund der unklaren Lage wird entschieden, das gesamte Quartier zu evakuieren, wobei die Bewohner in den unteren Etagen über Steckleitern von den Balkonen gerettet werden können. Die Evakuierung eines bettlägerigen Hausbewohners aus dem vierten Obergeschoss wird über eine Drehleiter durchgeführt. Die Verletzten und die Hausbewohner werden dem Malteser Hilfsdienst übergeben und dort erstversorgt bzw. betreut.
Parallel zu der Evakuierung wird von den Feuerwehrleuten versucht, das Quartier mittels eines Hochleistungslüfters vom Brandrauch zu befreien. Nach etwa einer Stunde konnte der stellvertretende Zugführer des Löschzuges Geisweid, Frank Schneider, „Feuer aus“ melden.
Die anwesenden Mitarbeiter der KSG und die Bewohner des Hauses konnte sich im Laufe der Übung davon überzeugen, daß auf unsere Feuerwehr Verlaß ist und daß die Feuerwehrleute wissen, was sie tun. Auf diesem Weg möchten wir uns nochmals bei den Kameraden/innen des Löschzuges 2 für ihr Engagement bedanken, denn wie wir feststellen konnten, sind unsere Mieter und auch das Quartier in sicheren Händen.
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