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Tag der Architektur PDF Drucken E-Mail

Am kommenden Sontag, dem 27.06.2010, beteiligt sich die KSG am Tag der Architektur. Sie stellt in der Zeit von 10.00 bis 16.00 Uhr das modernisierte Laubengangshaus im Vorderen Wenscht vor. Treffpunkt: Hauseingang Fichtenweg 20

 

Mit der Sanierung des 15-Familienhauses Fichtenweg 20, 21 in Siegen-Geisweid gab die Kreiswohnungsbau- und Siedlungsgesellschaft in Siegen im Jahre 2007/2008 den Startschuss für ein ehrgeiziges Projekt. Zielvorgabe der KSG: Umbau/Modernisierung der schlichten Wohnungen im Nachkriegsgebäude Fichtenweg 20/21 in moderne, schwellenfreie und höchst energieeffiziente Wohnungen.

 

Das im Jahre 1956 erbaute Laubenganghaus ist für das Siegerland eher untypisch und wurde unter Denkmalschutz gestellt. Diese Restriktionen führten zu erhöhtem Planungsaufwand und erheblichen Mehrkosten. Unter Beibehaltung der Grundrisse wurden die tragende Dachkonstruktion und die Dacheindeckung vollkommen erneuert. Der passiven energetischen Ertüchtigung wurde durch den Einbau neuer Kunststoffenster, eines Wärmedämmverbundsystems, der Isolierung der Dachdecke des Kaltdachs und der Isolierung der Kellerdecke Rechnung getragen.

 

Die Bäder erhielten eine zeitgemäße Installation mit einer neuen Verfliesung und sind zudem behindertengerecht zugänglich. Die Balkone präsentieren sich mit neuen Geländern und Bodenfliesen. Auch sie sind schwellenfrei erreichbar.

 

Das Äußere der gebäudeprägenden Laubengänge unterlag dem besonderen Augenmerk des Westfälischen Amts für Denkmalpflege in Münster. Die Anordnung und Gestaltung der Geländer mit den dahinter liegenden neuen Wohnungseingangstüren sind eine gelungene Synthese zwischen Nachkriegsarchitektur und zeitentsprechender Formgebung.

 

Zur Senkung des Jahresprimärbedarfs unter 30 % des Neubauniveaus ist das Lüftungskonzept zentraler Bestandteil der aktiven energetischen Ertüchtigung. Eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung senkt die Heizkosten erheblich. Bei der Auswahl des Lüftungssystems verbindet eine integrale Ausführung Fußbodenheizung und Raumlüftung miteinander: Die Frischluft wird über Bodenkanäle unterhalb der Fußbodenheizung geleitet und über Bodenauslässe vor den einzelnen Fensterelementen dem Raum wieder zugeführt. Ein Erdkollektor liefert im Sommer vorgekühlte, im Winter vorgewärmte Frischluft.

 

Die für die Beheizung des Gebäudes erforderliche Wärmeleistung wird über ein bivalentes Heizsystem sichergestellt. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe sichert die Grundlast, die Deckung der Spitzenlast wird von Gas-Brennwertkesseln bereitgestellt. Abgerundet wird das Gesamtenergiekonzept mit dem Einsatz einer zentralen Gebäudeleittechnik, die es ermöglicht, die technischen Anlagen bedarfsorientiert zu regeln.

 

Ein neuer außenliegender Personenaufzug gewährleistet eine senioren- wie behindertengerechte Erreichbarkeit sämtlicher Wohnungen.

 

Die Gestaltung der Außenanlagen entspricht dem Charakter der Gartenstadt und den Bedürfnissen der Bewohner. Einfriedungen der Terrassen bestehen aus natürlichen halb hohen belaubten Hecken. Zäune und andere räumlich störende Einfriedungen wurden vermieden.

 

Die Planung der technischen Gebäudeausrüstung erfolgte durch die Ingenieurgesellschaft G -TEC GmbH. Die Planung der Innenausbauarbeiten erfolgte durch den technischen Leiter der KSG, Herrn Schmidt. Architekt Hartmut Vogel stand für die Architektur im Zusammenwirken mit den Denkmalbehörden.

 
Zweite Seniorenwohnanlage in Burbach PDF Drucken E-Mail

Den Bau einer Seniorenwohnanlage im Wohngebiet Ginnerbach - in unmittelbarer fußläufiger Nähe zum attraktiven Burbacher Ortskern gelegen - wird die Kreiswohnungsbau- und Siedlungsgesellschaft mbH Siegen (KSG) im Jahre 2011 realisieren. „Es gibt weiterhin den Bedarf an dieser Wohnform. Den Burbachern kann im angestammten Wohngebiet altengerechtes Wohnen angeboten und damit ggf. ein Umzug in Nachbargemeinden erspart werden“, so Thomas Marschner, Kundenbetreuer der KSG , im Rahmen der Projektvorstellung.

 

 

Neubau von Seniorenwohnungen in Burbach

 

Die Baukosten betragen rund 3 Mio. Euro. Geplant ist der Bau von insgesamt 22 Mietwohnungen mit zwei bzw. drei Zimmern zwischen 57 m² und 70 m² in zwei Bauabschnitten. Sämtliche Wohnungen verfügen über einen Balkon oder eine großzügige Terrasse, sind schwellenfrei und damit behindertengerecht. Alle Wohnungen sind mit einem Aufzug erreichbar und komfortabel ausgestattet mit kontrollierter Lüftungsanlage und einer umweltfreundlichen, effizienten Pelletheizung für geringe Heizkosten. Dienstleistungen wie Treppenhausreinigung, Gartenpflege und Winterdienst werden von einem Hausmeisterservice übernommen.

 

Die Wohnanlage wird vom Lohainsweg aus erschlossen und verfügt über ausreichende Stellplätze und eine direkt am Ginnerbach gelegene Außenanlage. Diese wird durch eine Brücke direkt an das Haus Raphael angeschlossen. Diese räumliche Nähe bietet ideale Voraussetzungen für eine Kooperation. So können die dortigen Dienstleistungen und Gemeinschaftseinrichtungen von den künftigen Mietern genutzt werden. „Wir müssen diese Einrichtungen nicht selbst erstellen und für das Pflegeheim ergeben sich Synergieeffekte, weil sich durch die neuen Seniorenwohnungen eine zusätzliche Nachfrage nach altersspezifischen Dienstleistungen ergibt, die dort ohnehin vorgehalten werden“, so der Geschäftsführer der KSG, Peter Oeste.

 

Eine Wohnanlage mit insgesamt 30 altengerechten Wohnungen besteht seit 1998 bereits im Gassenweg, unterhalb der Kirche.

 

Auf der Homepage www.ginnerbach.de wird die KSG fortlaufend über den aktuellen Planungsstand und über die Realisierung berichten.

 
KSG macht Platz für Seniorenwohnungen in Burbach PDF Drucken E-Mail

Abrißbagger beseitigen derzeit im Wohngebiet Ginnerbach in Burbach vier Reihenhäuser mit insgesamt 16 Mietwohnungen der Kreiswohnungsbau- und Siedlungsgesellschaft mbH Siegen (KSG ). „Wir haben uns zum Abriß entschlossen, weil diese Liegenschaft anders nicht mehr wirtschaftlich zu betreiben war. Die demografische Entwicklung in Burbach einerseits und ein hoher Instandhaltungsstau der früheren Sozialwohnungen andererseits verboten Investitionen in diesen Wohnungsbestand“ so der Ge-schäftsführer der KSG, Peter Oeste, in einem Gespräch mit der Zeitung.

 

Der Entschluß zum Abriß war Ergebnis der unternehmensinternen Portfolioanalyse und fiel Mitte 2008. Die Bewohner wurde in einer Mietversammlung am  13.11.2008 informiert. Die KSG kündigte nach der Mieterinformation die Mietverträge im Dezember 2008 mit  zwölfmonatiger Frist und bot den Mietern gleichzeitig umfassende Hilfe für den bevorstehenden Umzug an. Die Mieter wurden bei der Suche nach einer neuen Wohnung durch Mitarbeiter der Gesellschaft umfassend unterstützt. Die KSG hat die Umzugskosten übernommen. Die Auszüge erfolgten während des Jahres 2009, ein Teil der Mieter konnte im Wohnungsbestand der Gesellschaft untergebracht werden. 

 

Das Grundstück soll auch künftig für das Wohnen genutzt werden. Geplant ist der Neubau von Seniorenwohnungen, weil es dafür in Burbach Bedarf gibt und weil sich die Lage – direkt gegenüber dem Haus St. Raphael, das 2009 fertiggestellt wurde, geradezu für altengerechtes Wohnen  anbietet.

 

Die Gesellschaft hatte zunächst einen beschränkten Architektenwettbewerb durchgeführt, der allerdings nicht das erhoffte Ergebnis gebracht hat. Die Bauvorschläge waren einfach nicht zu finanzieren oder anders ausgedrückt, die Realisierung hätte zu nicht bezahlbaren Mieten geführt. Inzwischen zeichnet sich mit einem neuen Planer ab, daß auf dem Grundstück attraktive Seniorenwohnungen zu bezahlbaren Preisen möglich sind.

 

Die räumliche Nähe zum Haus St. Raphael bietet ideale Voraussetzungen für eine Kooperation. So können die dortigen Dienstleistungen und Gemeinschaftseinrichtungen  von den künftigen Bewohnern der Altenwohnungen in Anspruch genommen werden. Für die KSG hat das den Vorteil, daß sie diese Einrichtungen nicht erstellen muß und für das Pflegeheim ergeben sich Synergieeffekte, weil sich durch die entstehenden Seniorenwohnungen eine zusätzliche Nachfrage nach altenspezifischen Dienstleistungen ergibt. Das verbessert dort die Wirtschaftlichkeit.

 

Für die Gemeinde Burbach ergibt sich als Vorteil, daß den Burbachern im angestamm-ten Wohngebiet mitten in Burbach seniorengerechte Wohnungen angeboten werden können. Daran besteht bisher ein Mangel, der oft zu einem Umzug in Nachbarkommunen geführt hat.

 
Zukunftsweisende Seniorenwohnanlage in Weidenau PDF Drucken E-Mail

KSG Bismarckstr. Neubau Erster SpatenstichRund 1,9 Mio. Euro wird die Kreiswohnungsbau- und Siedlungsgesellschaft mbH Siegen (KSG) für eine zukunftsweisende Seniorenwohnanlage in Weidenau investieren. Diese entsteht aus dem Umbau des vorhandenes Gebäudes Bismarckstr. 55  und dessen Ergänzung um Gemeinschaftsräume und um schwellenfreie Seniorenwohnungen.

 

„Die  Besonderheit besteht darin, daß der Anbau so geplant  werden mußte, daß der Denkmalwert  des Altbaus (Bismarckstr. 55) nicht beeinträchtigt wird“, so der Geschäftsführer anläßlich des ersten Spatenstichs . Die Baugenehmigung enthält die denkmalrechtliche Genehmigung des Um- und Anbaus.

 

Der Neubau schließt eine der letzten Baulücken in der Weidenauer Bismarckstr. Der Altbau wird schwellenfrei für eine Wohngemeinschaft von älteren Menschen mit besonderem Betreuungsbedarf umgebaut. Die dafür notwendigen Gemeinschaftsräume (Küche, Aufenthaltsraum, Terrasse) entstehen in einem Anbau, für den die vorhandenen Garagen inzwischen weichen mußte.

 

Mit einer Wohngemeinschaft für Senioren betritt die KSG Neuland. „Wir glauben aber, daß es für diese Wohnform einen Bedarf gibt und daß eine Wohngemeinschaft mit Betreuung eine nachgefragte Alternative zur Heimunterbringung  wird“, so Susanne Klan, in deren Händen die Projektabwicklung liegt.

 

Der dreigeschossige Neubau mit insgesamt sieben Seniorenwohnungen wird eine „Außenstelle“ der Wohnanlage Bismarckstr. 50a-c. Damit stehen den neuen Bewohnern die dortigen Gemeinschaftsräume, eine Gästewohnung und ein bewährter Hausmeisterservice zur Verfügung.


Wenn das Wetter mitspielt, soll die Wohnanlage im Sommer des kommenden Jahres bezogen werden. Weitere Informationen auf dieser Homepage.

 
Die beste Idee gesucht PDF Drucken E-Mail

Die Kreiswohnungsbau- und Siedlungsgesellschaft mbH Siegen (KSG) organisiert derzeit für das Grundstück "Heugraben" in Kreuztal einen Architektenwettbewerb. Auf dem ca. 6.000 m² großen Grundstück im Herzen der Stadt Kreuztal zwischen Bahnhof und dem Marktplatz gelegen, soll eine Wohnanlage speziell für das Miteinanderwohnen verschiedener Altersgruppen direkt an der Ferndorf entstehen. >>weiter