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Pressemitteilungen |
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Nach mehr als 10 Jahren Entwicklungszeit für das ehemalige „Dreslersche Grundstück“ in zentraler Lage in Siegen-Weidenau kann nun Richtfest gefeiert werden.
Neben 47 seniorengerechten Wohnungen der Kreiswohnungsbau- und Siedlungsgesellschaft mbH Siegen als ein Partner im Projekt „Siegbogen“ entstehen dort durch die HIRAM Vermögensverwaltungs GmbH & Co KG weiterhin eine Tagespflege des Diakonischen Werkes Bethanien e.V., eine Apotheke, Büros und Arztpraxen, sowie eine Filiale der Sparkasse Siegen. >>Vollständige Pressemitteilung herunterladen.
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Mehrgenerationenwohnen am Heugraben in Kreuztal |
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Der Einladung der Kreiswohnungsbau- und Siedlungsgesellschaft mbH Siegen (KSG) in die Weiße Villa in Kreuztal sind gestern rund 70 Interessenten für das Mehrgenerationenwohnen am Heugraben in Kreuztal gefolgt
Die KSG beabsichtigt, nachdem die Gremien der Stadt Kreuztal Ende vergangenen Jahres grünes Licht gegeben haben, auf dem Heugrabenareal mitten in Kreuztal eine Mehrgenerationenwohnanlage zu errichten. Dort entstehen 40 Mietwohnungen unterschiedlichster Größe für Alleinstehende, Paare, Familien und Senioren. Das Besondere an der Wohnanlage ist, daß hier eine gemeinschaftliche Wohnform realisiert wird, bei der die Bewohner gemeinsam leben und sich gegenseitig unterstützen wollen.
Neben den Wohnungen entstehen zwei Wohngemeinschaften mit jeweils 11 Plätzen für Senioren mit besonderem Betreuungsbedarf. Das Besondere daran ist, daß in diesen Wohngemeinschaften Senioren wohnen können, die das allein nicht mehr wollen und für die das klassische Altersheim keine Alternative ist. Die Wohngemeinschaften werden durch den Pflegedienst „Mobile Pflege Münker“ betreut. Der Pflegedienst wird zudem seine Geschäftsräume in die Wohnanlage verlegen.
Im Anschluß an die Vorstellung des Projekts durch Vertreter der KSG ergab sich eine sehr ins Detail gehende Diskussion, bei der es auch bereits um sehr konkrete Wünsche und Vorstellungen von Interessenten bezüglich der Umsetzung ging. Interessierte Teilnehmer werden sich bereits am 15.06.2011 um 16.00 Uhr in der Weißen Villa in Kreuztal zu einem Workshop mit Mitarbeitern der KSG treffen, um die weitere Umsetzung des Projekts zu begleiten. Daraus soll sich ein Bewohnerverein entwickeln. Interessierte sind herzlich willkommen.
Der künftige Bewohnerverein wird hauptsächlich die Aufgabe haben, das Konzept Mehrgenerationenwohnen mit Leben zu füllen. Die Bewohner werden die Regeln des Zusammenlebens selbst definieren und umsetzen. Die KSG als Vermieter der Wohnungen wird dem Verein deshalb weitgehende Mitspracherechte einräumen. Der Verein soll darüber hinaus mit den in Kreuztal vorhandenen Netzwerken kooperieren. Es ist deshalb vorgesehen, daß der Verein auch für interessiere Außenstehende offen steht, die an der Entwicklung dieser zukunftsweisenden Wohnform Interesse haben. Aktuelle Informationen gibt es auf der Homepage.
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Am 29.10.2010 wurde unter großem Interesse der Fachöffentlichkeit die Villa Fuchs eingeweiht. Landrat Paul Breuer, zugleich Vorsitzender des Auftrichtsrats der KSG, wies in seinem Grußwort auf die Bedeutung dieser neuen Wohnform im Zusammenhang mit dem Konzept des Kreises Siegen-Wittgenstein "Wohnen und Leben im Alter" hin. Bürgermeister Cristoph Ewers, nicht nur Mitglied des Aufsichtsrats der KSG, sondern auch Vorstandsvorsitzender des Caritasverbands Siegen-Wittgenstein, erläuterte das Konzept des Hauses und der dortigen Wohngemeinschaft für Menschen mit besonderem Betreuungsbedarf. Als besonderen Gast konnte der Geschäftsführer der KSG die ehemaligen Eigentümerin des Hauses, Frau Giebeler, begrüßen. Frau Giebeler trägt den Geburtsnamen Fuchs und sie war sehr damit einverstanden, daß das Haus ihren Mädchennamen trägt, so entstand der Name für das Gebäude. Der Erwerb des Grundstücks mit dem aufstehenden denkmalgeschützten Gebäude im Jahre 2007 stellte die KSG vor die Aufgabe, die künftige Nutzung des Gebäudes festzulegen. Im Hinblick auf die demographische Situation entschieden wir uns, dort eine neue Wohnform, nämlich eine Wohngemeinschaft für ältere Menschen zu errichten. Allein die Lage mitten im Zentrum von Weidenau wies diesen Weg. Auf dem unbebauten Grundstücksteil entstanden Seniorenwohnungen, die bereits zum 01.09.2010 bezogen worden sind. 
Weil die KSG ein Wohnungsunternehmen ist, das nicht über Kompetenzen im Betreuungsbereich verfügt, war ein Partner notwendig und mit dem Caritasverband Siegen-Wittgenstein auch schnell gefunden. Das so entstandene Netzwerk garantiert den künftigen Bewohnern, zugleich über qualitätiv hohwertigen Wohnraum in einer Wohngemeinschaft und über eine gute fachliche Betreuung zu verfügen. Umfassende Informationen finden sie >> hier. |
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Nach gerade einmal drei Monaten Bauzeit feiern am 27.10.2010 die Kreiswohnungsbau- und Siedlungsgesellschaft mbH Siegen (KSG) und die am Bau Beteiligten das Richtfest für das 14-Familienhaus im Fichtenweg 32/33 im Vorderen Wenscht. Mit einem Investitionsaufwand von rd. 2,7 Mio. Euro entstehen Familienwohnungen mit einer Gesamtwohnfläche von rd. 1.325 m² als Laubenganghaus. Wenn die Wohnungen am 01.02.2011 bezogen werden, hat das Gebäude eine rekordverdächtige Bauzeit von nur sechs Monaten hinter sich. "Wir sind stolz darauf, daß dank des leistungsstarken Generalunternehmers, der heimischen Runkel Hochbau GmbH, dieser Kraftakt gelingt", so der Geschäftsführer der KSG in seinen Dankesworten an die Baubeteiligten. "Kurze Bauzeiten tragen erheblich zur Wirtschaftlichkeit eines Bauvorhabens bei". Das neue Wohngebäude wird anstelle eines zuvor abgerissenen Laubenganghauses errichtet. Der Neubau paßt in das Mehr-Generationen-Wohnkonzept der KSG für das Vordere Wenscht, weil jetzt erstmals im Fichtenweg auch Wohnungen angeboten werden können, die heutigen Wohnwünschen von Familien entsprechen: Grundrisse mit großzügigem Wohn-/Eßbereich und ein energetischer Standard, der deutlich unter den Vorgaben der Energieeinsparverordnung liegt. "Der Neubau fügt sich städtebaulich hervorragend in das von der Stadt Siegen als denkmalwert betrachtete Ensemble der Gebäude am Fichtenweg ein. Wenn die Gesamtmodernisierung im Fichtenweg abgeschlossen sein wird, wird kaum jemand bemerken, daß hier ein Neubau steht", so der planende Architekt, Norbert Sonntag, in seinem Grußwort.
Der hohe energetische Standard des Gebäudes hat natürlich seinen Preis. Die Miete liegt mit 7,70 Euro im oberen Ende der aktuellen Vergleichsmietentabelle. Das wird sich aber schon in wenigen Jahren grundlegend geändert haben. Hohe Aufwendungen für die Dämmung des Gebäudes, der Einsatz von Sonnenkollektoren für die Wärmeerzeugung und die Anbindung an die Nahwärmeversorgung im Fichtenweg sorgen für geringe Heizkosten und damit auch für geringere künftige Erhöhungen aufgrund steigender Energiekosten. Unterstützt wird das energetische Konzept durch den Einsatz einer kontrollierten Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung, die die Grundlüftung der Wohnungen sicherstellt. Die Bewohner der Wohnungen können deshalb in der Regel auf eine Fensterlüftung verzichten. Die Lüftungsanlage sorgt automatisch für den notwendigen Luftaustausch und gewinnt dabei die Wärme aus der verbrauchten Luft zurück, um damit die zugeführte Frischluft vorzuheizen. Das spart nicht nur Heizkosten, sondern sorgt für stets frische Luft in der Wohnung ohne Schadstoffe und – wichtig für Allergiker – ohne Pollen, die von der Lüftungsanlage wirksam ausgefiltert werden. Der Wärmebedarf, der nicht kostenlos von der Sonne geliefert wird, wird von einer Holzpel-letsheizung CO2-neutral erzeugt. Die Wohnungsnutzer können deshalb mit einem guten (ökologischen) Gefühl heizen, und sie bezahlen zudem gegenüber anderen Brennstoffen auch deutlich weniger für den Energieeinsatz. Zudem steht der Rohstoff direkt in der Region zur Verfügung. "Die energetische Konzeption dieses Gebäudes ist ein Beitrag zu den in internationalen Verträgen vereinbarten Klimazielen der Bundesregierung und kommt den Mietern direkt in Form geringer Heizkosten und geringerer Heizkostensteigerungen in der Zukunft zugute", so der Geschäftsführer bei der Begrüßung der anwesenden Gäste, zu denen bereits ein Teil der künftigen Mieter des Gebäudes gehörte. |
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