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Das Vordere Wenscht - fit für die Zukunft PDF Drucken E-Mail

Der weltweit wachsende Energiebedarf führt zur Verknappung der fossilen Energie-träger und zu extrem steigenden Heizkosten für Wohngebäude. Das wurde bei den Heizkostenabrechnungen der letzten Jahre - insbesondere aber bei der Abrechnung für 2008 - sehr deutlich. Die KSG reagiert im Vorderen Wenscht auf diese Entwicklung mit dem Einsatz regenerativer Energien. Mit einem Investitionsaufwand von rd. T€ 345 wird im Gebäude Fichtenweg 5 eine Zentralheizung installiert, die künftig über eine Nahwärmeleitung insgesamt 124 Wohnungen im Fichtenweg mit Heizung und Warmwasser versorgt. Als Brennstoff kommen Holzpellets zum Einsatz. Dadurch redu-ziert sich nicht nur CO2-Ausstoß um rd. 103 t jährlich, sondern auch die Heizkosten sinken deutlich.

 

"Pellets sind eine zukunftstaugliche alternative Energiequelle. Sie sind regenerativ und ihr Preis ist nicht vom Ölpreis abhängig" so der Geschäftsführer der KSG, Peter Oeste, in einer Pressemitteilung. Die Energiekosten sind durch den Einsatz von Holzpellets deutlich günstiger als der Einsatz von Öl oder Gas, deren Preise im Zuge knapper wer-dender Ressourcen weiter steil ansteigen werden. Von den günstigen Energiepreisen für Pellets profitieren die Mieter direkt durch geringere Heizkosten.Weil Holz als nachwachsender Rohstoff CO2-neutral ist, leisten die Bewohner außer-dem einen Beitrag zum Umweltschutz. "Wer in einer Wohnung wohnt, die mit Pellets beheizt wird, heizt deshalb mit gutem Gefühl", ist sich der Geschäftsführer der KSG sicher.


Sägemehl und Hobelspäne sind der Rohstoff, aus dem die Pellets hergestellt werden. Hierbei handelt es sich zur Zeit fast ausschließlich um Nebenprodukte aus der holzver-arbeitenden Industrie. Die Nutzung von heimischem Holz und die Produktion von Holzpellets schafft und sichert Arbeitsplätze in der Region. Ein weiterer Grund, warum das Heizen mit Pellets ein gutes Gefühl hervorruft.


Die Zentralheizungsanlage wird wie eine Öl- oder Gasheizung im Heizraum des Ge-bäudes Fichtenweg 5 installiert. Sie arbeitet vollautomatisch und unterscheidet sich lediglich im Arbeitsaufwand bei der Befüllung des Lagerraums. Die Pellets werden au-tomatisch aus dem Lagerraum in den Brennraum transportiert. Lediglich der Ascheka-sten muß ca. 2-4 mal jährlich entleert werden.


Das neue Heizsystem wird zusätzlich mit einer Solaranlage kombiniert, was zu einer Senkung des Brennstoffbedarfs führt. In den Sommermonaten erfolgt die Deckung des Wärmebedarfs vorwiegend durch diese Solaranlage.


Schließlich wird der Gebäudebestand der KSG im Vorderen Wenscht in den nächsten fünf Jahren nicht nur modernisiert, sonder auch energetisch nachgerüstet. Neben dem Einbau neuer Fenster und der Dämmung der Gebäudehülle werden die Wohnungen mit kontrollierten Lüftungsanlagen ausgestattet. Durch diese Maßnahme sinkt der Energiebedarf der Gebäude um durchschnittlich 51 %.

 

 
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