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Feuerwehreinsatz im Gassenweg

Brand im Gebäude Gassenweg 27


Am 21.07.2017 kurz vor 19.00 Uhr alarmiert Herr Merz die Burbacher Feuerwehr. In der Seniorenwohnanlage Gassenweg brennt das Haus 29. Er hatte zuvor selbst versucht zu helfen und dabei festgestellt, dass das nicht gehen wird: Im 2. OG brannte eine Wohnung, das Treppenhaus war stark verraucht.  Er erkannte eine bewusstlose Bewohnerin im  vernebelten Treppenhaus, konnte dieser aber wegen der Rauchgase nicht erreichen. Im DG hatte sich eine Bewohnerin auf die Loggia gerettet, auch ihr war die Flucht durch das vernebelte Treppenhaus nicht mehr möglich. In einer weiteren Dachgeschosswohnung war vermutlich die Bewohnerin eingeschlossen, eine Kontaktaufnahme scheiterte.

Feuerwehr rückt an

Feuerwehr rueckt an

Aufgrund der Meldung rückte die Feuerwehr Burbach mit drei Löschfahrzeugen um 19.09 Uhr an. Der Einsatzleiter ließ sich von Herrn Merz kurz informieren, warf einen Blick ins Treppenhaus und auf das Gebäude und dann gab es nur noch Kommandos an die Kameraden.

Feuerwehreinsatz läuft wie ein Uhrwerk

Als Beobachter konnte man schnell erkennen, dass der Einsatz wie ein Uhrwerk ablief. Alle Feuerwehrleute wussten aufgrund der Einsatzbefehle was zu tun war. Unter Atemschutz ging es gleichzeitig an die Bergung der Person im Treppenhaus, in der brennenden Wohnung, auf der Loggia und der Suche nach der vermissten Person in der Dachgeschoßwohnung. Diese Wohnung lag auf der Rückseite des Gebäudes und war deshalb nicht mit einem Einsatzfahrzeug erreichbar.

Steckleiter auf dem Weg zur

Die Steckleiter musste her. Der Leiterwagen wurde gleichzeitig zur Rettung der Bewohnerin von der Loggia in Stellung gebracht. Um 19.21 Uhr war die erste Person aus dem Treppenhaus in Freie gebracht worden.

Bewohner im Rollstuhl aus T

Um 19.40 war die Bewohnerin aus der brennenden Wohnung gerettet

Person aus brennenden Wohnu

und um 19.43 wurde auch die Bewohnerin der Dachgeschosswohnung gefunden und gerettet. Allein bei der Rettung von der Loggia gab es eine Verzögerung: Das Fahrzeug mit der Drehleiter war so positioniert, dass weniger Zentimeter fehlten, um die auf der Loggia verharrende Person zu retten.  

Drehleiter reicht nicht

Das Fahrzeug musste umgesetzt werden und diesmal passte es. Natürlich haben die Einsatzkräfte immer Kontakt zur Bewohnerin gehalten, sie beruhig und ihr auch gesagt, was als nächstes erfolgen wird.  Nach dem Umstellen des Fahrzeugs passte alles.

Drehleiter wird umgesetzt

Die zudem unter Höhenangst leidende Bewohnerin war um 19.43 – sichtbar erleichtert – geborgen. 

Person von Loggia gerettet

In der Zwischenzeit war der Brand in der Wohnung gelöscht und die Feuerwehrleute waren erfolgreich damit beschäftigt, den Rauch aus dem Gebäude zu bringen.  Bereits um 19.56 Uhr war der Einsatz ohne (ernsthaften) Personenschaden abgeschlossen.  

Erfolgreicher Einsatz

Die Rettungskräfte waren sichtbar erschöpft, aber offenbar zufrieden damit, dass sie alle Personen ohne größere Blessuren in Sicherheit bringen konnten.

Erschoepft aber zufrieden m

Ja natürlich, hier wird nicht von einem Ernstfall, sondern von einer Übung berichtet. Solche Übungen nutzt die Feuerwehr, um in Ernstfall so konzentriert und sicher zu arbeiten, dass in schnellstmöglicher Zeit gerettet werden kann. Dazu hat sicherlich auch die Nachbesprechung des Einsatzes beigetragen, die  der Analyse diente, was noch optimiert werden könnte. In einem realen Einsatz können Sekunden über ein Menschenleben entscheiden.

Nachbesprechung und Manoeve

Und auch für die Beobachter des Geschehens gab es Erkenntnisse: Die Feuerwehr in Burbach ist schnell vor Ort, die Zusammenarbeit funktioniert mit kurzen Ansagen, weil offenbar alle im Team wissen, was zu tun ist und mit dem Werkzeug umgehen können. Hektik war nicht festzustellen, sondern allein Professionalität. Das gibt Sicherheit für die Menschen in Burbach. Toller Einsatz, vielen Dank an die Mitglieder der Burbacher Feuerwehr.


AOK Firmenlauf 2017

Bunt, laut und nass war der AOK-Firmenlauf 2017 in Siegen. Rund 9.000 Läufer waren am Start. Natürlich waren auch wir wieder mit einer Läufergruppe vertreten.

Firmenlauf2017 KSG Team am Start

Die Läufer des KSG-Teams beim Firmenlauf 2017

Auf der gesamten rund 5,5 km langen Strecke gab es eine Art Straßenfest, die Stimmung war trotz des teilweise feuchten Wetters bestens. 

Firmenlauf2017 Herr Schmidt

Herr Schmidt kurz vor dem Zieleinlauf - wie man sieht <<völlig entspannt>>

Und wie jedes Jahr war der Firmenlauf in unserer Wohnanlage Bismarckstr. 50a – 50 c wieder ein richtiges Event.

Firmenlauf2017 Partymeile Bismarckstr

Gut gelaunte Bewohner unterm Zelt in der Bismarckstr.

Schon am Vormittag wurden die Parkplätze freigeräumt und ein Zelt aufgebaut. So konnten die Bewohner der Gebäude den Firmenlauf in der ersten Reihe verfolgen und die Läufer wurden von den Mietern und deren Besucher kräftig angefeuert. 

Firmenlauf2017 KSGGrillmeister

Herr Stephan, unser Grillmeister, im Gespräch mit einem dankbaren Abnehmer einer Bratwurst

Herr Stephan und „sein Team“ hatten wieder den Grill angeworfen, natürlich gab es auch Getränke, so dass die Bewohner sowie einige Gäste gut bewirtet werden konnten. Das galt auch für die Läufer des KSG-Teams, die sich an dieser Stelle bei den Mietern der Seniorenwohnanlage ganz herzlich für  die sehr gute  Bewirtung bedanken. Ein Radler und eine Bratwurst nach dem Lauf sind einfach toll.


Weiberfastnacht bei der KSG

Das Siegerland zählt bekanntlich nicht zu den Karnevalshochburgen in Nordrhein-Westenfalen. Das ganze Siegerland? Nein, da gibt ein paar Widerständlicher. Die Mitarbeiterinnen der KSG feiern seit Jahrzehnten Weiberfastnacht. Pünktlich um 11.11 Uhr trifft sich alles, um Karnveal zu feiern. Das geht an diesem Tag damit los, dass der einzige Krawattenträger "reif" ist. Das war 2017 mit Startschwierigkeiten verbunden. Das Opfer hatte nämlich genau an diesem Tag keine Krawatte an, nicht aus bösem Willen, sondern aufgrund der Vergesslichkeit, die im Alter ja zunimmt. War damit die Feier geschmissen? Nein, unsere Auszubildende hat das Problem durch einen kurzen Sprung in die City gelöst und so konnte Weiberfastnacht starten.

 Weiberfastnacht 2017 bei der KSG mbH Siegen - Traditoneller Start, es trifft den einzigen Krawattenträger im Unternehmen.

Farblich nicht ganz passend, aber Zweck erfüllt!
 

Die Mitarbeiterinnen hatten sich im Vorfeld super abgestimmt, so dass für das leibliche Wohl aller bestens gesorgt war. Dem ausgelassenen Feiern stand also nichts mehr im Wege.

Weiberfastnacht bei der KSG mbH Siegen - wer lange durchhalten will, braucht eine gute Grundlage und für das leibliche Wohl war bestens gesorgt.

 

Und auch schon gute Tradition. Natürlich wurde sich kostümiert, wobei offenbar alle äussersten Wert darauf legten, sich etwas Neues einfallen zu lassen. Zweimal das gleiche Kostüm - man sah es, das geht gar nicht. Und so kam ein bunter Mix zusammen. Für viele Mitarbeiterinnen war das mit mehrfachem Umziehen verbunden, schließlich ist am Donnerstag Sprechtag und der fand, auch lange so gehandhabt, natürlich trotz Weiberfastnacht statt. Das wäre weder in Baden noch an der Rheinschiene denkbar gewesen. Dort funktionieren Türöffner und Telefone ab 11.11 Uhr einfach nicht mehr.

Zum Schluss noch die Vielfalt der Kostüme auf einem Gruppenfoto. Bleibt zu wünschen, dass die Tradition auch im Jahr 2018 erhalten bleibt.

karneval2017 bei der KSG - Kostümvielfalt ist Trumpf


Warnung vor unseriösen Energieangeboten

Verbraucherzentrale informiert

Die Verbraucherzentrale NRW – Beratungsstelle Siegen - hat uns Anfang April 2017 angeschrieben, weil offenbar vermehrt sogenannte „Energieberater“ in Siegen unterwegs seien. Es handelt sich dabei allerdings nicht um seriöse Energieberater, sondern um unseriöse Zeitgenossen, deren Ziel es ist, sich auf Kosten von Verbrauchern zu bereichern. Diese „Werber“ sind als Klinkenputzer unterwegs und klingeln an der Haus- bzw. Wohnungstür mit dem Ziel, Verbrauchern einen anderen Strom- oder Gasanbieter aufzuschwätzen. In der Regel geschieht dies nicht im Interesse des Verbrauchers, sondern im Provisionsinteresse des Klinkenputzers.


Die Verbraucherzentrale teilt weiter mit, dass diese unseriösen Zeitgenossen auch ungewollt anrufen, um derartige Verträge zu vermitteln.

stromzaehler 690

Unseriöse Klinkenputzer unterwegs, um neue Strom- oder Gasverträge aufzuschwätzen

 

Zusätzliche Informationen

Wir haben Ihnen einen Informationsflyer der Verbraucherzentrale („Vorsicht an der Haustür“) zu Ihrer Information zum Herunterladen bereitgestellt. Dort sind Tipps gegeben, wie man sich in solchen Fällen verhalten kann, und welche Möglichkeiten es gibt, wenn man sich doch einmal hat überrumpeln lassen. Weitere aktuelle Informationen finden Sie auf der Seite der Verbraucherzentrale NRW.

Keine Absprache mit der KSG

Und noch ein Hinweis: Solche Werber kommen niemals in unserem Auftrag oder in Absprache mit uns. Wie Sie wissen, informieren wir Sie grundsätzlich auf unserer Homepage, in unserer Mieterzeitung oder durch ein direktes Anschreiben, wenn wir auf Angebote stoßen, die für Sie interessant sein könnten. Und wir stehen dann selbstverständlich auch für Rückfragen zur Verfügung.


Verbraucherschlichtung

Verbraucherstreitbeilegungsgesetz

Von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt ist am 01.04.2016 das Verbraucherstreitbeilegungsgesetz (VSBG) in Kraft getreten. Das Gesetz setzt - mal wieder - eine zwingende EU-Richtlinie in deutsches Recht um.

Das Verbraucherstreitbeilegungsgesetz soll Verbrauchern einen Zugang zu günstiger und schneller Mediation bei Streitigkeiten über gekaufte Waren oder Dienstleistungen bieten. Nicht nur juristische Berufsverbände sorgen sich um die Qualität der Schlichtungen, auch Verbraucherschützer fürchten ein zahnloses Instrument. Wir stehen auf dem Standpunkt, dass das Gesetz nicht nur schlecht gemacht sondern schlicht überflüssig ist. Es gibt in Deutschland ausreichende Möglichkeiten, für eine außergerichtliche Streitschlichtung. 

KSG beteiligt sich nicht am Schlichtungsverfahren

Die KSG ist nicht verpflichtet, an einem Verbraucherstreitbeilegungsverfahren (also an einer entsprechenden Schlichtung) teilzunehmen. Wir haben uns entschlossen, an solchen Verfahren auch nicht teilzunehmen. Die wesentlichen Gründe dafür sind:

  • Es gibt keine Verbraucherschlichtungsstelle für Mietstreitigkeiten. Zuständig wäre die Allgemeine Verbraucherschlichtungsstelle des Zentrums für Schlichtung e.V. Wir vermissen also Fachkompetenz.
  • Die Verfahren sind sehr teuer. Bei einem Streitwert von 500,01 Euro bis einschließlich 2.000,00 Euro fällt ein Entgelt in Höhe von 300,00 Euro an, das unabhängig von Ausgang des Verfahrens allein zu unseren Lasten geht. Das lädt geradezu zum Missbrauch ein.
  • Die Verfahrensdauer ist mit in der Regel mehr als drei Monaten viel zu lang.
  • Der Schlichtungsvorschlag ist nicht verbindlich, m.a.W., nach Durchführung des Verfahrens wird bei Ablehnung des Schlichtungsvorschlags von einer Partei trotzdem ein gerichtliches Verfahren notwendig.