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Auf Empfehlung

Am 01.12.2017 war für Natalie Schneider das erste Jahrzehnt im Unternehmen vorbei. Damals brauchten wir Verstärkung in der Buchhaltung. Wir fragten erfolgreich unsere Mitarbeiter, ob jemand einen Bekannten hat, der sich beruflich verändern will und Spaß an der "trockenen" Buchhaltung hat. Ergebnis war die Bewerbung von Frau Schneider.

Sie fühlte sich nach der Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation in der ersten Stelle unterfordert. Ihr Ideal war eine anspruchsvollen Aufgabe mit eigenem Verantwortungsbereich im Rechnungswesen. Das Vorstellungsgespräch dauerte keine fünfzehn Minuten. Wir hatten die passende Neue gefunden.

Die Besonderheiten der wohnungswirtschaftlichen Buchhaltung verinnerlichte sie rasch und ein »suboptimales« EDV-System (in der Wohnungswirtschaft gibt es nur nicht fertige, nicht ausgereifte und unlogische EDV-Programme) konnte die junge Mitarbeiterin nicht bremsen. Wir gewannen eher den Eindruck, dass das eine von ihr akzeptierte "Gegnerschaft" war, bei der Frau Schneider als Gewinnerin aus dem Ring gehen wollte. Das hat sie geschafft.

Sie meisterte in den 10 Jahren nacheinander drei unterschiedliche Aufgabenbereiche. Zunächst die Mietenbuchhaltung, dann die Betriebskostenabrechnung und heute verantwortet sie die Buchhaltung für die Wohnungseigentümergemeinschaften.

Frau Schneider mit Kolleginnen und GeschäftsführerFrau Schneider mit Kolleginnen und Geschäftsführer

Nach einem knappen Jahr Betriebszugehörigkeit überredete der Geschäftsführer Frau Schneider, sich fundierte wohnungswirtschaftliche Kenntnisse anzueignen. Ehrgeizig war sie. Sie traute sich, direkt die Fortbildung zur "Geprüften Immobilienfachwirtin (IHK)" anzupacken (eigentliche eine Weiterbildung für gestandene Immobilienkaufleute) und natürlich erfolgreich abzuschließen.

Frau Schneider war es, die mit einer Kollegin zusammen das Projekt "Einführung des SEPA-Lastschriftverfahrens" umsetzte. Wir erinnern uns: Unsinn aus der EU, den niemand brauchte und für Mieter, Eigentümer und uns nur Aufwand war. Im Gegensatz zu früher kann sich heute kein Mensch mehr die eigene Kontonummer (die jetzt IBAN heißt) merken.

Und obwohl die Jubilarin im Unternehmen ständig gut ausgelastet ist, hat sie für den Betriebsrat kandiert und dessen Vorsitz übernommen.

Wir sind froh, eine freundliche, immer hilfsbereite und leistungsstarke Mitarbeiterin zu haben, die sich hier wohl fühlt. Wir wünschen ihr für die Zunft Erfolg und Glück. Und wir freuen uns, wenn sie uns treu bleibt.

Eine Besonderheit zeichnet die Jubilarin aus: Sie zieht einen Ring Fleischwurst jederzeit einem Blumenstrauß vorEine Besonderheit zeichnet die Jubilarin aus: Sie zieht einen Ring Fleischwurst jederzeit einem Blumenstrauß vor