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Wartungsarbeiten im Raum Siegen durch Unitymedia

Am 24.01.2018 können zwischen 08:00 und 18:00 Uhr Ihre Breitbanddienste durch Wartungsarbeiten zeitweise beeinträchtigt sein oder komplett ausfallen. In der Regel funktioniert nach ca. 10 Minuten alles wieder wie gewohnt.
Bitte entschuldigen Sie mögliche Beeinträchtigungen und nutzen Sie für Notfälle in dieser Zeit den Mobilfunk.

Sie wollen immer auf dem Laufenden sein? Unter http://www.unitymedia.de/netzoptimierung
erfahren Sie alles über Wartungsarbeiten und Störungen.


Kosten für Schlüsseldienst mindern Steuerlast

Ein unachtsamer Moment und ein kleiner Windstoß können schon reichen. Die Wohnungstür fällt ins Schloss und man selbst steht auf der falschen Seite. Falls für solche Fälle nicht vorgesorgt wurde, ist ein Schlüsseldienst oft die letzte Rettung.

Wenn der Schlüsseldienst die letzte Rettung ist, hilft das FinanzamtWenn der Schlüsseldienst die letzte Rettung ist, hilft das Finanzamt

Die Kosten solcher Schlüsseldienste können als Handwerkerleistungen in der Einkommensteuererklärung abgerechnet werden. Das mindert den Ärger. Damit das gelingt, müssen zwei Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Sie benötigen eine ordnungsgemäße Rechnung über die v.g. Dienstleistung, die dem Finanzamt ggf. vorzulegen ist.
  • Der Rechnungsbetrag muss unbar per Überweisung oder per Kartenzahlung gleistet werden.

Sind diese Voraussetzungen erfüllt, zieht das Finanzamt 20 % der Dienstleistungskosten direkt von der zu zahlenden Einkommensteuer ab. Allerdings erkennt das Finanzamt nur den reinen Arbeitslohn und die Anfahrtskosten an. Materialkosten bleiben leider unberücksichtigt.


Auf Empfehlung

Am 01.12.2017 war für Natalie Schneider das erste Jahrzehnt im Unternehmen vorbei. Damals brauchten wir Verstärkung in der Buchhaltung. Wir fragten erfolgreich unsere Mitarbeiter, ob jemand einen Bekannten hat, der sich beruflich verändern will und Spaß an der "trockenen" Buchhaltung hat. Ergebnis war die Bewerbung von Frau Schneider.

Sie fühlte sich nach der Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation in der ersten Stelle unterfordert. Ihr Ideal war eine anspruchsvollen Aufgabe mit eigenem Verantwortungsbereich im Rechnungswesen. Das Vorstellungsgespräch dauerte keine fünfzehn Minuten. Wir hatten die passende Neue gefunden.

Die Besonderheiten der wohnungswirtschaftlichen Buchhaltung verinnerlichte sie rasch und ein »suboptimales« EDV-System (in der Wohnungswirtschaft gibt es nur nicht fertige, nicht ausgereifte und unlogische EDV-Programme) konnte die junge Mitarbeiterin nicht bremsen. Wir gewannen eher den Eindruck, dass das eine von ihr akzeptierte "Gegnerschaft" war, bei der Frau Schneider als Gewinnerin aus dem Ring gehen wollte. Das hat sie geschafft.

Sie meisterte in den 10 Jahren nacheinander drei unterschiedliche Aufgabenbereiche. Zunächst die Mietenbuchhaltung, dann die Betriebskostenabrechnung und heute verantwortet sie die Buchhaltung für die Wohnungseigentümergemeinschaften.

Frau Schneider mit Kolleginnen und GeschäftsführerFrau Schneider mit Kolleginnen und Geschäftsführer

Nach einem knappen Jahr Betriebszugehörigkeit überredete der Geschäftsführer Frau Schneider, sich fundierte wohnungswirtschaftliche Kenntnisse anzueignen. Ehrgeizig war sie. Sie traute sich, direkt die Fortbildung zur "Geprüften Immobilienfachwirtin (IHK)" anzupacken (eigentliche eine Weiterbildung für gestandene Immobilienkaufleute) und natürlich erfolgreich abzuschließen.

Frau Schneider war es, die mit einer Kollegin zusammen das Projekt "Einführung des SEPA-Lastschriftverfahrens" umsetzte. Wir erinnern uns: Unsinn aus der EU, den niemand brauchte und für Mieter, Eigentümer und uns nur Aufwand war. Im Gegensatz zu früher kann sich heute kein Mensch mehr die eigene Kontonummer (die jetzt IBAN heißt) merken.

Und obwohl die Jubilarin im Unternehmen ständig gut ausgelastet ist, hat sie für den Betriebsrat kandiert und dessen Vorsitz übernommen.

Wir sind froh, eine freundliche, immer hilfsbereite und leistungsstarke Mitarbeiterin zu haben, die sich hier wohl fühlt. Wir wünschen ihr für die Zunft Erfolg und Glück. Und wir freuen uns, wenn sie uns treu bleibt.

Eine Besonderheit zeichnet die Jubilarin aus: Sie zieht einen Ring Fleischwurst jederzeit einem Blumenstrauß vorEine Besonderheit zeichnet die Jubilarin aus: Sie zieht einen Ring Fleischwurst jederzeit einem Blumenstrauß vor

 


Tür zu - Schlüssel drin

Da ist guter Rat oft teuer. Wie Sie das vermeiden können und was Sie tun können, lesen Sie im Kundenbereich (Login-Daten notwendig).


Unsinnige Eichfristen in Deutschland

Wir bauen seit Jahren keine Wasserzähler im Wohnungsbestand mehr ein, weil wir zu der Erkenntnis gekommen sind, dass die damit verbundenen Kosten in keinem Verhältnis zur möglichen Einsparung stehen. Gerechtigkeitsüberlegungen spielten bei dieser Entscheidung keine Rolle. Vielmehr ist die Entscheidung einzig und allein dem Grundsatz der Wirtschaftlichkeit geschuldet.

In Deutschland zu kurze Fristen für die Eichgültigkeit von WasserzählernIn Deutschland zu kurze Fristen für die Eichgültigkeit von Wasserzählern

Unsere Erkenntnisse werden jetzt (indirekt) durch ein Gutachten des Hambug Instituts vom 08.05.2017 bestätigt1, das im Auftrag der führenden wohnungswirtschaftlichen Verbände erstellt wurde.

Die wesentlichen Ergebnisse der Untersuchung sind:

  • In Deutschland werden Wasserzähler bereits nach wenigen Jahren ausgetauscht, obwohl diese in aller Regel noch messen. Das ist den eichrechtlichen Vorschriften geschuldet.
  • Nach überschlägiger, konservativer Schätzung dürfte es in Deutschland rd. 62 Mio. Wasserzähler geben.
  • Kaltwasserzähler müssen in Deutschland nach sechs Jahren, Warmwasserzähler nach fünf Jahren ausgetauscht werden. Das führt dazu, dass in der Regel bereits nach fünf Jahren alle Zähler getauscht werden.
  • Die Analyse des Stichprobenverfahrens hat ergeben, dass die gängigen Wasserzähler auch nach zwanzig Jahren Betrieb zu rund 95 % noch Messergebnisse innerhalb der eichrechtlich zulässigen Fehlergrenzen liefern.
  • Durch den unnötigen Austausch funktionsfähiger Wasserzähler entstehen Kosten in Höhe von ca. 120 Euro pro Wechselturnus (dabei sind natürlich die Kosten für die Ablesung und Abrechnung dieser Zähler noch nicht berücksichtigt).
  • Im internationalen Vergleich sind die deutschen eichrechtlichen Vorschriften sehr streng: In einigen europäischen Ländern gibt es keine Eichfristen für Wasserzähler, in anderen haben die Fristen eine Länge von über 15 Jahren. In Nordamerika gelten 17 Jahre, in Frankfreich 19 und in Spanien/Portugal 23 Jahre.
  • Überschlägig ergeben sich für die Haushalte durch den Austausch der Wasserzähler in Summe Kosten in Höhe von knapp einer Milliarde Euro jährlich. Die Verlängerung der Eichfrist auf das Niveau von Frankreich würde jährlich deutlich über 500 Mio. Euro einsparen.
  • Bei einer Verlängerung oder Aufhebung der Eichfristen ist ein Anstieg des Wasserverbrauchs nicht zu befürchten.
  • Die Gutachter empfehlen, die Eichfristen - je nach eingesetzter Gerätetechnik auf 15 - 20 Jahre zu verlängern.

Wir meinen, dass der vollständige Verzicht auf Eichfristen angestrebt werden sollte (wenn schon, dann richtig!). Mietrechtlich sind Vermieter im Interesse belastbarer Betriebskostenabrechnungen ohnehin in der Pflicht, Wasserzähler auszutauschen, sobald sie unplausible Messergebnisse liefern.

Man darf gespannt sein, ob sich der Gesetzgeber angesichts der klaren Sachlage bewegen wird oder ob auch künftig, die Mimik, die zur Einsparung von Wasser führen soll, mehr Geld kostet, als die Einsparung erbringt.

1) Hamburg Insitut, Wasser sinnvoll zählen - und weniger zahlen., Gutachten vom 08.05.2017, Projektleitung RA Christian Maß