Mr. Jackson
@mrjackson

Nur der Po gehört aufs Klo


Was eigentlich selbstverständlich ist, wird von einigen Bewohnern unserer Häuser leider nicht beachtet, sei es aus Unkenntnis, Laxheit oder einfach, weil man sich keine Gedanken darüber macht. In die Toilette gehören nur die Dinge, für sie erfunden wurde, also Fäkalien wie Urin und Kot. Werden Kanalreinigungen notwendig, finden sich leider oft als Ursache solche Dinge, die ganz bestimmt nicht ins Klo gehören:

klo efraimstochter pixabay

Hygieneartikel:

Die Körperhygiene findet meist im Badezimmer statt und da ist der Weg zur Toilette leider meist zu nah. Slipeinlagen, Binden, Tampons haben nichts in der Toilette zu suchen. Sie eigenen sich besonders gut, Abflußleitungen zu verstopfen, weil diese Dinge mit Wasser getränkt aufquellen und dann leicht im Ablauf hängen bleiben.

Küchenabfälle:

Gelangen Küchenabfälle (z. B. feste Speisereste, Suppen oder Salatdressing) in die Kanalisation, ziehen sie Ratten an und dann freut sich der Schädlingsbekämpfer über satte Aufträge. Vermeidbar und kostenintensiv, weil die Kosten als Betriebskosten von allen Mietern zu tragen sind und bestimmt kein Mieter Wert darauf legt, um das Gebäude herum auf Ratten zu treffen.

Öle und Fette:

Auch Speisefette haben im Abwasser nichts zu suchen. Bei kälteren Temperaturen wird das Fett hart und verstopft die Leitung. Flüssige Fette verkleben die Kanalisation und sind dann die beste Grundlage für die Verengung des Querschnitts. Fett erkalten lassen und in den Restmüll damit.

Feste Stoffen:

Bei größeren Feststoffen (z. B. Plastikmüll) ist jedem klar, dass diese Dinge ein Rohr leicht verstopfen können. Aber auch Zigarettenkippen, Korken, Bierdeckel und ähnliche Dinge sind in der Kläranlage nur sehr schwer zu entfernen. Die künftigen Kanalgebühren rächen sich für diesen Aufwand. Auch Sand und Kleintierstreu gehören nicht in den Abfluss. Sand sinkt in der Kanalisation zu Boden und so ist es nur eine Frage der Zeit, bis der Ablauf dicht ist.

Textilien und Stoffe:

Ja auch diese Dinge finden die von uns beauftragten Rohreinigungsunternehmen in den Abflüssen. Auch Textilien und Putzlappen saugen sich mit Wasser voll. Dann sinken sie im Abwasser zu Boden und bleiben an Unebenheiten und Rohrbögen hängen.

Flüssige Stoffe:

Zwar könnte man meinen, diese Stoffe flutschen einfach so durch den Ablauf. Beim Renovieren soll es schnell gehen und Farbreste und Kleister werden einfach ins Klo gekippt. Das ist keine gute Idee. Diese Stoffe enthalten in der Regel Giftstoffe, von denen eine besondere Gefahr ausgeht und die in der Kläranlage nur mit großem Aufwand entfernt werden können. Solche Flüssigkeiten gehören über die Schadstoff-Sammelstellen entsorgt.

Chemikalien:

Chemikalien stellen eine besondere Gefahr für das Wasser dar. Desinfektionsmittel müssen im Abwasser erst neutralisiert werden, damit die Bakterien der Kläranlage ihre Arbeit erledigen können. Wenn Chemikalien nicht geklärt werden können, gelangen sie in Flüsse und Seen und belasten letztlich das Grundwasser. Also: Die Anti-Baby-Pille gehört in den Restmüll und nicht ins WC.

Wer es kurz und knapp lesen will, ist mit dem Handzettel „Was gehört nicht die Toilette?“ gut bedient. Mitdenken und Mitmachen ist die Lösung, um die Umwelt und den eigenen Geldbeutel zu schonen. Rohreinigungen und die Bekämpfung von Ratten sind nämlich nicht notwendig, wenn das Klo so genutzt wird, wie es vorgesehen ist: Nur der Po gehört aufs Klo!

Unsere Geschäftsstelle bleibt am

Donnerstag, den 14.05.2026, sowie Freitag, den 15.05.2026,

aufgrund des Feiertages und des anschließenden Brückentages geschlossen.

In dringenden Fällen erreichen Sie unseren Notdienst unter 0271 / 23268-11.

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